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Essbare Rosen

Unser Neuzugang im heimischen Garten – die Rose „Rosella“.  Wie viele andere Blütenblätter sind auch die der Rose Rosella essbar und sollen lt.Beschreibung „mit einem leicht herben Aroma auf der Zunge zerschmelzen.“

Essbar ist die ganze Blüte, die Laubblätter sind nicht zum Verzehr geeignet.

Die Rose wurde bereits in der Antike als Heilpflanze eingesetzt. Aus den Rosenblüten kann man beispielsweise einen Tee zubereiten, der zur Stärkung von Herz und Nerven beitragen soll. Bei Entzündungen der Mundhöhle helfen Spülungen mit Rosentee.

In der Kosmetik findet Rosenöl Verwendung in Parfüms, Cremes und Salben. Der Duft von Rosen wirkt entspannend und beruhigend – Stichwort Aromatherapie.

Wissenswertes zum Thema Rosen: 

Rosennamen erforschen – wem oder was sind Rosen gewidmet.
http://www.welt-der-rosen.de/namen_der_rosen/hobby_rosennamen.htm

Die Brennnessel

Was hat circa  7x mal mehr Vitamin C als eine Orange, wächst fast überall und schmeckt als Salat oder Suppe oder Tee?

Die Brennnessel – wissenschaftlicher Name: Urtica dioica

Reich an Flavonoiden, Kalzium, Magnesium und Silizium. Der prozentuale Eiweißgehalt der Brennnessel übertrifft den der Sojabohne. Brennnesseltee regt den Stoffwechsel an, wirkt entwässernd und fördert die Blutbildung. Sogar gegen altersbedingten Haarausfall soll ein Haarwasser aus Brennnesseln wirken.

Interessante Informationen zur Brennnessel auf Youtube

 Dr. Markus Strauß stellt die Brennnessel  vor.
http://www.youtube.com/watch?v=Qpn7CV9uMko

Geheimnisvolle Pflanzen – die Brennnessel
https://www.youtube.com/watch?v=jqxUvEFpUfU

Kopfweiden am Niederrhein

Die Kopfweide ist typisch für den Niederrhein. Früher wurden die Äste der Weide als Pfähle zum Errichten von Weidenzäune genutzt. Ein weiteres Produkte aus den Ästen der Weide ist der Weidenkorb.

Kopfweiden am Niederrhein
Kopfweiden am Niederrhein

Als Brennholz ist das Weidenholz eher ungeeignet. Aufgrund des raschen Wachstums der Weide wird aber über die Nutzung  der Weide als Kulturpflanze zur Erzeugung von Holzhackschnitzeln nachgedacht.

Glanzruß kann gefährlich werden

Glanzruß entsteht bei unvollkommenen Verbrennung und setzt sich im Rauchrohr und den Schornsteinwangen ab. Bei Glanzrußrückständen besteht immer die Gefahr, dass sie sich entzünden.

Dabei können meterhohe Flammen aus dem Schornstein schlagen und Temperaturen jenseits von 1400°C auftreten.

Wird ein Kamin richtig betrieben und trockenes Brennholz (maximal 20% Restfeuchte) verwendet, setzt sich der bei der Verbrennung entstehende Ruß als sogenannter Staub- oder Flockenruß an den Wänden des Schornsteins ab.

Diese Rußart wird beim Kehrvorgang durch den Schornsteinfeger leicht entfernt und führt nur selten zu einem Rußbrand.

Je feuchter der Ruß ist, umso höher die Gefahr eines späteren Rußbrandes. Beim feuchten Ruß tritt nach Überschreiten des Sättigungspunktes die Kondensatbildung ein.

Dabei schlagen sich die überschüssigen Teer- und Wasserdämpfe an den Wänden des Schornsteins nieder und bilden dort eine schmierige bis flüssige Masse – den sogenannten Schmierruß.

Diesen Belag kann der Schornsteinfeger mit dem normalen Kehrgerät nicht mehr entfernen. Diese müssen dann fachmännisch ausgebrannt oder abgeschlagen werden.

Ruß im flüssigen oder schmierigen Zustand kann sich nicht entzünden. Sobald jedoch die Temperatur des Rauchgases im laufenden Betrieb ansteigt, verdunsten die Teer- und Wasseranteile vom Schmierruß und er trocknet aus. Dieser Vorgang führt dann zum Stadium des Hart – oder Glanzrußes.

In diesem Stadium besteht akute Entzündungsgefahr.

Vorbeugung

  • Verwendung von trockenem Brennholz
  • ausreichende Zuführung von Sauerstoff beim Verbrennungsvorgang
  • regelmässige Wartung und Reinigung des Schornsteins
  • richtiger Querschnitt des Schornsteins
  • nicht zuviel Brennholz auflegen um einen Schwelbrand zu verhindern
  • Bedienungsanleitung der Feuerstätte beachten

Was tun , wenn es zum Schornsteinbrand kommt?

  • Feuerwehr benachrichtigen – Notruf 112!
  • Türen und Verbrennungsluftzuführung der Feuerstätte dicht verschliessen
  • alle brennbaren Gegenstände in der Nähe der Feuerstätte wegrücken
  • Zugänge zu den Schornsteinreinigungsverschlüssen freihalten/freimachen
  • Schornsteinfeger verständigen
  • Feuerlöscher bereithalten

Versuchen Sie niemals, den Schornsteinbrand mit Wasser zu löschen.

Das Wasser verdampft und vergrössert, je nach Temperatur, sein Volumen bis zum 1.700 fachen. Der dadurch entstehende enorme Druck im Schornstein kann zu einer Sprengwirkung führen, die den Schornstein ausseinanderreisst.