Gewöhnliche Hirtentäschel Capsella bursa-pastoris

Auf den ersten Blick eine unscheinbare Pflanze – das Gewöhnliche Hirtentäschel. Im Mittelalter war das Hirtentäschel als blutstillendes Kraut begehrt und  hoch angesehen. Es fand innerliche Anwendung bei zu starker Menstruation oder äußerliche Verwendung bei Nasenbluten.

Man erkennt die Pflanze leicht an den herzförmigen Blättern – auf dem Foto unten sehr gut sichtbar. Das Gewöhnliche Hirtentäschel wird bis zu 50 cm hoch und wurzelt bis zu 90 cm tief. Die Pflanze ist sehr weit verbreitet. Auf meinen Spaziergängen sehe ich sie beispielsweise häufig in der Nähe von Feldern oder am Waldrand. Die Samen des Heilkrauts können bis zu 30 Jahren keimfähig bleiben.

Capsella bursa pastoris  gehört zur Familie der Kreuzblütler.

Weitere Namen: Taschenkraut, Herzkraut, Bauernsenf, Hirtenseckel, Blutkraut

Verwendung in der Küche

Früher wurde das Gewöhnliche Hirtentäschel auch zum Würzen von Speisen verwendet, daher der Name Bauernsenf. 

Rezept für einen Salat

150gr Blätter vom Gewöhnlichen Hirtentäschel
½ Salatgurke
2 Tomaten
Pfeffer, Salz, Zitronensaft

Die Blätter kleinschneiden, Gurken und Tomaten in Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten. Die Blätter vom Hirtentäschel darübergeben und den Salat würzen.