Giersch – wie aus Unkraut eine leckere Suppe wird

Beim Stichwort Giersch stöhnen die meisten Hobbygärtner entsetzt auf, handelt es sich dabei doch um eines der hartnäckigsten Unkräuter im heimischen Garten. Hat der Giersch einmal den Weg in den Garten gefunden, wird man ihn fast nicht mehr los.

Mein Tipp – essen Sie ihn doch einfach auf!

Verdrehen Sie gerade die Augen? Der Giersch, auch unter der Bezeichnung „Dreiblatt“, Ziegenkraut, Schettele oder Wiesenholler bekannt, wurde früher zur Behandlung von Gicht und Rheuma eingesetzt. Diese Wildpflanze kann von April bis Juli geerntet werden.

Der wissenschaftliche Name lautet Aegopodium podagraria. 

In der Küche wird der Giersch zu Salaten, Suppen oder als Gemüse verarbeitet. Neben Eisen, Vitamin C und Karotin enthält der Giersch viel Kalium. Auch als Tee entfaltet er seine heilende Wirkung.

Heilwirkung 
Entwässernd
Beruhigend
Entzündungshemmend
Harnsäurelösend
Harntreibend

Auf Rezeptwelt.de findet sich ein Rezept für eine Gierschsuppe, welches wir heute ausprobiert haben.

https://rezeptwelt.de/rezepte/giersch-suppe/192130