Hagebutte – Hundsrose – Schlafdorn –Weinrose – Zaunrose – Rosenbeere

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein

Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,

Sagt, wer mag das Männlein sein,

Das da steht im Wald allein

Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

In dem bekannten Kinderlied von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben aus dem Jahr 1843 wird die Hagebutte beschrieben.

Anzutreffen ist die Hagebutte in Hecken und Gebüschen, dort fühlt sie sich die Wildrose besonders wohl. Die Blütezeit der Hagebutte beginnt bei einigen Sorten bereits Mitte Mai und erstreckt sich über den Frühsommer. Ab September werden die essbaren Früchte ausgebildet.

Die Früchte der Hagebutten enthalten sehr viel Vitamin C: pro 100g bis zu 3.000 mg.

Die Extrakte der Hagebutten werden auch effektiv gegen Arthrose eingesetzt. Das enthaltene Galaktolipidn wirkt entzündungshemmend. Schneidet man die Frucht der Hagebutte auf, finden sich im Inneren „Borsten“.

Als Kinder haben wir diese gerne als „Juckpulver“ benutzt. An den Borsten befinden sich kleine Widerhaken, die einen sehr unangenehmen Juckreiz, bis hin zu allergischen Reaktionen, auslösen können.

Bei der Verarbeitung der Hagebutten bitte diese Borsten entfernen. 

Einen Erfahrungsbericht zur Heilwirkung der Hagebutte bei Arthrose finden Sie auf der Seite http://www.hagebutten-info.de/2007/07/20/litozin-der-hagebuttenextrakt/

Aus der Hagebutte lässt sich noch mehr herstellen: Marmeladen, Suppen, Drinks.

Anregungen dazu finden Sie auf der Seite http://www.hagebutten-info.de/category/hagebutte/rezepte/

Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!